Hallo Gourmets und solche, die es werden wollen,

hier werde ich meine Erfahrungen aus diversen Beköstigungen (siehe ElSmutje) kundtun und darauf bauen, daß es mir andere nachmachen.

Wollt Ihr ein erfahrener Fahrtenkoch werden? Dann empfehle ich ein ausführliches Selbststudium am heimischen Elektro- oder besser Gasherd. Warum? Hier habt Ihr eine gleichmäßige Hitze, hier verbrennt Ihr Euch nicht die Hände und Hosen, wenn Ihr zu nah am Feuer steht und hier könnt Ihr in Ruhe mit der nötigen Sauberkeit vorbereiten.

Am meißten Spaß habt Ihr, wenn Ihr Euch mehrere Gäste einladet. Am besten seid Ihr zu 10 Personen, denn dann ist das Umrechnen Eurer Erfahrungen auf die Großgruppe am einfachsten.
Dann sucht Ihr Euch ein Rezept aus, welches nicht schon auf der Verpackung steht (Spagghetti Napoli) oder in einer Dose (Ravioli) ist. Ich finde Nudelgerichte kriegt selbst Mann auch immer hin und immer nur Gegrilltes ist auf Dauer nicht nur langweilig, sondern auch teuer!
Also darf hier schon etwas mehr Anspruch sein.

Für den gewagteren Start bieten sich Fleisch-Gemüse-Kartoffel Kombiantionen an, z.B. Schnitzel (wer es sich zutraut auch paniert) mit frischen Möhrenscheiben und Salzkartoffeln. Wer es etwas einfacher mag, nimmt Pellkartoffeln mit Kräuterquark und einem Eisbergsalat.
Und immer wieder alles genau aufschreiben und nachwiegen! Wenn Ihr auf diese Weise mehrmals gekocht habt und die Gäste immer wiederkommen könnt Ihr Euch dann auch an die erste Feuerstelle wagen.

Ob ich hier genaue Rezepturen auflisten werde, weiß ich noch nicht, es werden aber immer wieder mal Tips zu einzelnen Gerichten ergänzt:
cover Kartoffeln kochen im Hordenpott: Einen großen Teller umgedreht hineinlegen, Kartoffeln drauf, 1 Liter Brühe rein, Deckel drauf und dann ruhig 2-3 Stunden kochen lassen. Vorteil: Sie werden nicht matschig und brennen auch nicht an. Wenn es zu sehr dampft , ab und zu mal Wasser nachkippen.
cover Hefetips: Eine Tasse voll Milch mit etwas Zucker auf ca. 20-25°C erwärmen. Die Hefe, egal ob frische oder Trocken-, hierin einrühren und die Tasse für 20 Minuten lauwarm halten. Anschließen in das Brotmehl hineinschütten.
Deftiges Brot: Kernige Verfeinerungen mit ausgelassenem Speck und Zwiebel kommen ebenso gut an, wie ein Gewürzbrot mit Kümmel, Muskatnuß, Pfeffer, Koriander oder sogar Lebkuchengewürzmischungen (Bergisches Landbrot).

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cover Ein originelles (originales???) Rezept einer schottischen Glaskogens-Gruppe: Man nehme einen (vorhandenen) 10 Liter Zinkeimer und fülle ihn mit Wasser.
Dazu gebe man 1,2,3 Packungen von Eier und bringe das Wasser zum Kochen. Nachdem die Eier 10 Minuten gekocht haben fische man diese vorsichtig heraus
Anschließend gebe man gut gebürstete Kartoffeln in das kochende Wasser und koche sie gar.
Nun wird in das Wasser eine Ladung (ein paar Eßlöffel, je nach Geschmack) schwarzer Tee geschüttet und kurz aufkochen lassen. Den entstandenen Wasserverlust gleiche man mit Milch (1-2 Liter), Zucker (oder Ahornsirup) und geringen Mengen Rum aus!
Prost! Ist zwar nicht der übliche Geschmack, aber enthält viele Mineralstoffe und Reste von Vitaminen...
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Zum Nachschlagen und Blättern hier schon mal eine erste Linkliste:

konventionelle Küche

Zeltlagerküche

Fahrtenküche




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